Der Hannersberg

Auszug aus dem Werbeprospekt „Aussichtswarte Hannersberg“ aus den frühen 1960er Jahren: „Südlich des ins Tauchental eingebetteten malerischen Dörfchens Hannersdorf, unweit des Kurortes Bad Tatzmannsdorf, (…) erhebt sich der Hannersberg, von dessen Spitze burgartig die „Aussichtswarte Hannersberg“ grüßt.



Hannersdorf liegt direkt an der Bahnlinie Rechnitz – Großpetersdorf – Oberwart – Bad Tatzmannsdorf. Der Ort und seine landschaftlich reizvolle Umgebung zählen zum Landschaftsschutzgebiet „Südburgenländisches Hügel- und Terrassenland“ sowie zur „Weinidylle Südburgenland.“

850 Einwohner verkörpern Gemütlichkeit, Gastfreundschaft und Originalität.  Schon zur Römerzeit wurde in Hannersdorf Weinbau betrieben, im Ortsteil Burg liegt die einst größte Römersiedlung Europas.

Der Hannersberg

Das Weinbaugebiet Hannersberg-Königsberg ist geprägt von vorwiegend kleinen Anbauflächen, größtenteils von Nebenerwerbs-Weinbauern bewirtschaftet. Es gibt zwei einzigartige, für die Region typische Kellergassen, gesäumt von kleinen, einladenden Weinkellern.


Der Arkadenhof am Hannersberg

Das einzigartige Gebäude steht am einzigen Platz am Hannersberg, der einen Fernblick in alle Himmelsrichtungen zulässt. Umgekehrt ist das Haus erster Blickfang und aus der gesamten Umgebung gut sichtbar. Trotz der ruhigen Lage ist der Hannersberg gut erreichbar.

Das Gebäude wurde seit den frühen 1950er Jahren sukzessive erbaut, und zwischenzeitlich in den Sommermonaten von bis zu 70 Studenten als Nachhilfeschule genutzt.

Die Bevölkerung war stets in das Geschehen eingebunden. Kirtage und Weinfeste wurden abgehalten, Kinder nutzten das damals einzige große Freischwimmbecken in Hannersdorf. Bei Um- und Zubauten wurden Handwerker aus dem Ort beauftragt. Scheinbar hat jeder Hannersdorfer eine persönliche Beziehung zu dem Gebäude...

Nach dem Tod des Erstbesitzers verfiel das Haus zusehends, bevor es Alfred Gollatz aus Großpetersdorf im Jahr 1996 erwarb. Ab 1999 wurde die Liegenschaft als Buschenschank „Drei Eichen", für Früh- bzw. Dämmerschoppen oder für Weintaufen genutzt und fand großen Anklang.

Jetzt geht die Reise weiter - das Gebäude wurde von Ronni Gollatz übernommen, großzügung umgebaut und unter dem Namen "Hannersberg" im Sommer 2010 wiedereröffnet. Jetzt stehen ein für die Region typischer Arkadenhof, ein einzigartiger Arkadensaal, ein moderner Wintergarten und rund 250m² Terrassen zur Verfügung.


 
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